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Studienmaterial für "Sozialästhetische Schulungsstätte, Basel" (seit 2004)
1973 begründet von Herbert Witzenmann als "Seminar für Freie Jugendarbeit, Kunst und Sozialorganik"
Aus der Schrift
"Sich der Bedeutung dieses von Rudolf Steiner begründeten sozialorganischen Urbildes bewusst zu werden, ist für Jeden von dem höchsten Werte, der an der spirituellen Erneuerung des sozialen Lebens mitwirken möchte. Dieser Blick auf das Urbildliche wird von der Frage überhaupt nicht berührt, ob es in irgendeiner institutionären Erscheinungsform noch oder schon verwirklicht ist. Denn es handelt sich dabei um die Bewusstseinshaltungen, die nicht in der Gestalt von Verfügungen gefordert und verwirklicht werden können, die vielmehr als Tatsachen, die sich der seelischen Beobachtung darstellen, für alle jene Menschen von Bedeutung sind, die irgendwann und irgendwo eine moderne Gemeinschaft begründen wollen. "
Dem Gedankenverlauf Witzenmanns (Mitglied der Goetheanum-Leitung 1963-1988) zu folgen, befähigt, das Erkennen der von Rudolf Steiner ins Auge gefassten erkenntnischristlichen Erneuerung der Mysterienkultur von Verirrungen in juristische Konstitutionserwägungen zu schützen, die dem Erhalt einer geistgemässen Konstitution der anthroposophischen Gesellschaft dienen sollen.
PDF A4, 21 S.
R.A. Savoldelli
Geschäftsführer SeminarVerlag Basel
1981 begann R.A.Savoldelli auf Anfrage von Herbert Witzenmann, in Dornach den Gideon Spicker Verlages in Dornach aufzubauen. Bis dann hatte der Verlag zwei Schriften im Angebot: Die Erstauflage von Witzenmanns erster Schrift "Die Voraussetzungslosigkeit der Anthroposophie" und "Vererbung und Wiederverkörperung des Geistes". - Beim Tode Witzenmanns sieben Jahre später enthielt das Verlagsprogramm rund dreissig seiner zum grossen Teil in jener Zeit verfassten Schriften.
2004 begann Savoldelli, in Zusammenarbeit mit Jutta Knobel-Weitz, im SeminarVerlag Basel zunächst einige von Witzenmanns literarischen Werken wie seine autobiographischen Briefe ("Lichtmaschen") zu veröffentlichen. Dazu traten Studiengrundlagen aus der Arbeit des 1973 von Witzenmann begründeten «Seminar für Freie Jugendarbeit, Kunst und Sozialorganik» (heute: «Das Seminar - sozialästhetische Schulungsstätte») hinzu. (Dazu traten in der fortlaufenden erweiterten "Blauen Reihe" von anderen Autoren weitere Beiträge zu grundlegenden Erkenntnisfragen wie etwa der Bildung freier Gemeinschaften).
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